Donnerstag, 18. Dezember 2014

Von Monsteras und Monstern

Mittlerweile ist ganz schön was zusammengekommen...mein Urban Jungle wächst und wächst. Wegen der Weihnachtsdeko mussten einige Pflanzen ihren Stammplatz kurzzeitig räumen und wurden kurzerhand auf dem Teewagen zwischengeparkt. Völlig ungeplant und zufällig ist so ein kleines grünes Stillleben entstanden....


Letzte Woche musste ich allerdings auch einen Kaktus entsorgen. Quasi über Nacht hatte er einen Zusammenbruch erlitten...



Und auch mein erstes Blattgewächs ist vor kurzem bei mir eingezogen. Nachdem ich nun 3 x bei Ikea um die Monstera herumgeschlichen bin, kam sie beim 4. Anlauf endlich mit. In meinem Kopf schwirrten schon seit langem immer wieder diese tollen Bilder mit filegranen Monsteras herum, die eigentlich in jeder Ecke gut aussehen.



Als ich zuhause die Plastikverpackung entfernte, erwies sich die Monstera allerdings als ein wahres Monster und egal wo ich sie hin drapierte, ich kam mir immer vor wie Jane im Dschungel...



Das waren einfach zu viele Blätter und überhaupt in der Mitte sahen die irgendwie ganz anders aus. Also schnell den Berater in allen Lebenslagen Dr. Google befragt: Aha, die Blätter bekommen nur dann diese schönen Einschnitte, wenn sie genügend Licht haben. Wenn man nun aber wochenlang in irgendwelche Hallen steht, kann das natürlich nichts werden mit den wohlgeformten Rundungen.


Ein zweiter Grund, warum ich diese Pflanze unbedingt brauchte. Die Blätter sehen auch in der Vase gut aus, wer braucht da noch Schnittblumen ?! Also wetzte ich die Messer und schnitt erst mal ein Riesenblatt ab....jetzt kam ich mir wie ein Monster vor. Die Stengel sind so dick, dass das Ganze einer Amputation glich....


Mittlerweile ist zum Glück alles wieder gut verheilt und sie hat einen schönen hellen Platz bekommen und die neuen Blätter sehen schon viel besser aus, sodass sie sicher schon in Kürze blogfein ist...